Adolf Frohner
Contorsione
Kohle und schwarze Kreide auf Bütten
104,2 x 70 cm
signiert
datiert 1972
Adolf Frohner konzentriert sich nach seiner anfangs aktionistischen Phase immer mehr auf die reine Malerei und Zeichnung. Bedingt durch sein Eintreten für das Schwache, macht er Hässlichkeit nicht nur marktfähig, sondern schärft den Blick für das Schöne des Alltags. Zentrale Themen seiner Werke sind Liebe, Tod und alle damit verbundenen Mythen. In seinen Bildern strömt neben profanen und religiösen Anspielungen die Bildergeschichte des Mittelalters bis zum modernen Expressionismus ein, in deren Zentrum stets der Mensch steht.
Biografie:
1937 geboren in Großinzersdorf, NÖ
1954 Gasthörer an der Akademie der bildenden Künste in Wien, als Künstler Autodidakt
ab 1959 als Kunstkritiker tätig
ab 1961 freischaffender Maler, Grafiker, Bildhauer
1972 Berufung als Professor für Aktzeichnen an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien Österreichischer Staatspreis für Grafik
ab 1985 Leitung der Meisterklasse für Malerei
1989-1991/ 1996-1999 Prorektor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien
1999 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse
2000-2004 Institutsvorstand am Institut für bildende Kunst an der Universität für angewandte Kunst
2007 Frohner stirbt am 24. Jänner. Eröffnung des Forum Frohner in Krems, NÖ
