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Markus Prachensky

Los Angeles
färbige Tusche auf Papier
78 x 65 cm
signiert
datiert 1969

Der Künstler Markus Prachensky gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Informel in Österreich. Während sein Frühwerk noch streng der geometrischen Kompositionen folgt, entwickelt Markus Prachensky seit den 60er Jahren eine unverwechselbare tachistische, am internationalen Informel orientierte expressive Malweise. In den Serien seines Spätwerkes ab Mitte der 1990er Jahre kehrt Prachensky wieder verstärkt zum alles dominierenden Rot zurück, wobei die Werke durch einen stark dynamischen Farbauftrag mit explosionsartigen Farbspritzern gekennzeichnet sind.

Biografie:

1932 geboren in Innsbruck

1952 – 1956 studiert Architektur an der Akademie der Bildenden Künste in Wien

ab 1953 studiert er auch Malerei

1956 gründet Prachensky gemeinsam mit Hollegha, Mikl und Rainer die Künstlergruppe "Galerie nächst St. Stephan"

1957 gemeinsame Ausstellung mit Hollegha, Mikl und Rainer in der Wiener Secession¸ Parisaufenthalt

1958 Einzelausstellung in der Galerie St. Stephan. Prachensky lebt und arbeitet wieder in Paris.

1959 Teilnahme an der documenta II in Kassel

1967 übersiedelt Prachensky in die USA und richtet sich dort ein Atelier in Los Angeles ein.

1969 kehrt Prachensky nach Europa zurück, wo er zunächst in Hannover und ab dem Jahr 1971 wieder in Wien arbeitet und ausstellt.

ab 1975 unternimmt er lange Reisen in den Mittelmeerraum wo er neue Erfahrungen sammelt, die ihm als Quelle für sein künstlerisches Schaffen dienen.

1983 - 2000 Lehrtätigkeit als Leiter der Meisterschule für Malerei an der Wiener Akademie der Bildenden Künste

2003 Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst

2011 Markus Prachensky stirbt am 15. Juli in Wien