Kiki
Kogelnik

1935 - 1997

Die frühe New Yorker Zeit war für Kiki Kogelnik eine wegweisende Schaffensperiode. Anfang der 1960er Jahre lernte sie nicht nur wichtige Vertreter der dortigen Kunstszene wie Claes Oldenburg, Roy Lichtenstein, Karel Appel und Sam Francis kennen, sondern wurde auch nachhaltig von der amerikanischen Pop Art Bewegung beeinflusst. Kogelnik entfernt sich von einer rein abstrakten Bildsprache und geht zu einer figurativen Darstellungsweise über.

In dieser Arbeit überträgt sie die Umrisse ihrer Hand mit einer Schablone auf die Bildfläche. Damit entzieht Kogelnik dem realen, dreidimensionalen Körperteil seine Plastizität und reduziert ihn auf seine zweidimensionale Hülle. Die dadurch entstandene Komposition aus figurativ-geometrischen Formen setzte die Künstlerin mittels Pinsel und Spritztechnik in extrem grell-bunten Farben um.

Kogelnik schenkte dieses Werk ihrem Künstlerkollegen Alfons Schilling, der sich ebenfalls in New York aufhielt. Bis zuletzt befand es sich in der Privatsammlung von Alfons Schilling. Die rückseitige Widmung und das beiliegende Doppelportrait beweist das freundschaftliche Verhältnis der beiden Künstler.

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