Olga Shcheblykina
*1986
Die künstlerische Praxis von Olga Shcheblykina bewegt sich zwischen Malerei, Skulptur und Installation. Ihre Arbeiten übersetzen emotionale Spannungen in eine materielle Präsenz und verbinden expressive Gesten mit theatralen, räumlichen Interventionen. Dabei entstehen hybride, plastische Formen, die das Zusammenspiel von persönlicher Erfahrung und gesellschaftlichen Zusammenhängen untersuchen und die vielschichtigen Dynamiken von Emotion, Körperlichkeit und Transformation sichtbar machen.
In ihren großformatigen Installationen führt Shcheblykina Fragmente ihrer Arbeiten zusammen und lädt die Betrachterinnen und Betrachter dazu ein, sich durch sich entfaltende Erzählungen und dynamische räumliche Konstellationen zu bewegen. In diesen Kompositionen erforscht sie das Verhältnis von Materialität, Wahrnehmung und Narration und schafft Räume, in denen physische und emotionale Dimensionen aufeinandertreffen.
"The hybrid forms in my work, which combine elements of painting and sculpture, transcend traditional art categories, existing in a liminal space where form and meaning are in constant flux."
Biografie
Olga Shcheblykina (*1986) lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Grafikdesign und Illustration an der University of Hertfordshire und absolviert derzeit das Diplomstudium Malerei und Grafik an der Kunstuniversität Linz in der Klasse von Ursula Hübner und Anne Speier.
Sie präsentierte ihre Arbeiten sowohl national als auch international in Einzel- und Gruppenausstellungen, darunter im Hai Museum of Art in Shanghai (2025), beim Tirana Art Weekend im Rahmen des Albanian Visual Arts Network (2025), in der Annarumma Gallery, Neapel (2024) sowie im Ve.sch Kunstverein in Wien(2024).
Ihre Werke sind in bedeutenden öffentlichen Sammlungen vertreten, wie dem Lentos Kunstmuseum Linz. Darüber hinaus nahm sie an internationalen Künstlerresidenzen teil und erhielt mehrere Stipendien, unter anderem vom Organhaus Art Space in Chongqing (2025), vom Atelierhaus Salzamt in Linz (2024), von der Internationalen Sommerakademie Salzburg (2023) sowie das Ernst Mach-Stipendium (2022).